Geschichten rund um Marisa und ihre Crew

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Marisa O'Kelly
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Geschichten rund um Marisa und ihre Crew

Beitrag von Marisa O'Kelly » Mi 13. Apr 2016, 17:57

Wenn ich an meinen Posts schreibe, habe ich öfter mal Ideen zu den Geschichten der Charaktere oder zu Nebenhandlungen, die den Ramen des Rollenspiels sprengen würden. Also werde ich sie an dieser Stelle sammeln, wenn wer neugierig auf die Hintergründe von Marisa und Co ist ... nur zu.
Captain:_______________________________________Crew:
Marisa Evelyn O'Kelly_____________________________1. Offizier & Chefingeniuer: Farinja Kodad || Trill
Taktischer Offizier der Sternenflotte__________________Chefwissenschaftler: Nadine Gruber || Mensch
Mensch || Weiblich || 48___________________________OPS / Sicherheit: Arthur S'tosh Mendel || Klingone x Mensch
USS Firefly || Sabre Class Eskorte___________________Leitender Mediziener: Dr. Lamkao Nady || Bajoraner

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Marisa O'Kelly
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Re: Geschichten rund um Marisa und ihre Crew

Beitrag von Marisa O'Kelly » Mi 13. Apr 2016, 17:58

Der Vorfall mit dem merkwürdigen Professor - Eine Geschichte aus Marisas und Nadys Akademiezeit

Grundlagen der Ingenieurstätigkeiten I war ein Pflichtfach für alle, die an der Sternenflottenakademie keine Ingenieure werden wollen. Eine bunte Mischung als Best-Of aus Elektrotechnik, Mechanik, Mathematik und Elementen des Raumschiffsbaus, wenn man die Ausbilder fragte. Wenn man allerdings die Kadetten fragte - nun, es war ein Synonym für Studentenquälerei. Sicherlich lernte man die eine oder andere Nützliche Fähigkeit, aber bis man sie dann einmal im Leben brauchte, hatte man es längst wieder vergessen. Aber alle hassten es, ganz besonders ein gewisser, damals sehr rebellischer, junger Bajoraner, der den Kurs bereits zum zweiten Mal besuchte. Von einer sehr nüchternen Seite hatte er unglaublich viel Glück gehabt, dass er im letzten Jahr wegen einer dringenden Familienangelegenheit zurück zu seiner Heimatwelt hatte reisen müssen, und damit Klausur und Nachschreibetermin verpasst hatte. Wenn es anders gelaufen wäre ... er wollte lieber nicht darüber nachdenken. Auf jeden Fall wollte er dieses Geschenk nicht verspielen und seine Laufbahn zum zweiten Mal riskieren.

Trotzdem, Lamkao Nady war mal wieder spät dran, und als er den Hörsaal erreichte waren die meisten Plätze bereits belegt. Er stellte sich auf seine Zehenspitzen und lies seinem Blick durch den Raum schweifen. In der ersten Reihe saß eine stämmige Frau, deren Uniformjacke locker über der Rückenlehne ihres Stuhls hing. Nady lächelte. Das zeugte von einem gewissen Mut, auch wenn es draußen 34° waren und die Klimaanlagen einen hoffnungslosen Kampf gegen die Menschenmenge im Hörsaal focht. Nady fragte sich, wie eine Organisation die keine Probleme damit hatte, Warpantriebe zu konstruieren, an so etwas Banalem scheiterte.
Er bahnte sich einen Weg nach vorne, neben ihr schien der einzige Platz mit halbwegs guter Sicht zu sein.
Als er sie von Vorne sah, wusste ehr warum. Nicht nur, dass sie mit völliger Selbstverständlichkeit gegen ein paar Vorschriften verstieß - die blauen Flecken an ihren Armen und einer am Linken Kiefer zeugte von einer heftigen Prügelei. Diese Frau strahlte ärger aus.
Nady schwang sich auf den Platz neben ihr und grinste breit. "Tag, ich bin Nady.", sagte er. Das Mädchen sah von ihrer Arbeit auf und fuhr zurück.
"Du aber ein Bajoraner, oder?"
Ihr Standartenglisch klang sonderbar. Nady hatte das schon bei einigen Menschen gehört, die eine alte Form der Irdischen Sprache als Muttersprache sprachen. Bei ihr allerdings war es extrem. Dann fuhr er sich über seine tätowierte Stirn und durch die knallgrünen Haare. „Ja, das bin ich, alles nur Farbe.“
Das Tattoo auf der Stirn bereute er inzwischen auch, aber hatte es irgendwie doch noch nicht loswerden gewollt.
„Ich bin Marisa“, antwortete das Mädchen. Ihre prächtigen orangeroten Haare waren scheinbar echt. Sie trug einen groben Zopf, der aussah als würde er gleich überquellen. Nady vielen einige Profs und Ausbilder ein, die das schon nicht geduldet hätten. „Was macht ein Kerl wie du an der Sternenflottenakademie?“, fragte sie ihn.
Nady musste grinsen. „Nicht jeder rebellische Bajoraner ist ein Gegner der Föderation. Ich hab einfach was dagegen, dass die Bajoraner so unheimlich spießig sind. Ich würde unheimlich gerne die Wesen erforschen, die als Propheten bezeichnet werden. Sie existieren, sie sind eine mächtige und intelligente Spezies. Aber sie sind ganz sicher keine Götter.“ Nady fragte sich, warum sie ihr das alles erzählte.
„Nun, wenigstens lieferst du deinen Leuten vernünftige Gründe auf dich sauer zu sein, auch wenn ich dir zustimme. Ich habe höchsten den Gott der Baumeister und Architekten geärgert, und den Zorn eines ganzen Geldadelsgeschlechts auf mich gezogen.“
Nady lachte. Er hätte gerne gefragt, was damit gemeint war, aber Marisa war damit beschäftigt sich in Windeseile ihre Jacke anzuziehen, während der Prof vor Anstrengung schnaufend in Richtung Bühne ging. Er würdigte Marisas verhalten mit keinem Blick, auch wenn Nady sich sicher war, dass er es bemerkt hatte.
Der Prof war eine Sonderbare Erscheinung. Es war nicht derselbe wie im letzten Jahr. Er war der kleinste und Dickste Trill, den Nady je gesehen hatte. Die Halbglatze wirkte geradezu grotesk klischeehaft. Der Mann packte in aller Ruhe seine Sachen aus, während die Studenten vor sich hin tuschelten. Dann stellte er sich vor:

„Mein Name ist Joshmuna Craig, Professor für Warptheorie. Dieses Jahr bin ich mal wieder an der Reihe, die Ingenieursgrundlagen zu unterrichten. Dieser Kurs erfreut sich meist keiner großen Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass die Meisten hier hingehen und das Fach, hassen, bevor es begonnen hat. Das Ergebnis kennt ihr. Nun, das Meiste, was wir machen, ist unheimlich interessant, wenn ihr nur bereit dazu seid, es auch mal interessant zu finden. Aber zuerst möchte ich einmal schauen, wie weit euer Wissenstand so ist.“
Der Prof ließ seinem Blick durch die Reihen schweifen und blieb scheinbar zufällig bei Marisa hängen. Nady glaubte nicht einen Augenblick daran, dass es ein Zufall war. „Sie, erklären sie mal was ein Versatzmoment ist.“
Nady zuckte innerlich zusammen. Das war ziemlich fies, schließlich würden sie das frühestens in sechs Wochen lernen. Marisa aber nahm es erstaunlich gelassen.
„Das trauen sie mir nicht zu, nicht was?“, sagte sie lächelnd, während sie sich über den schmalen Tisch vor sich hockte und auf die Bühne Trat. Und dann erklärte sie, mit einer Einfachheit, die Nady überraschte. Offensichtlich wusste sie sehr genau, was ein Versatzmoment war, und konnte es einem Vollidioten ohne Probleme erklären.
Auch Craig war ein wenig überrascht. „Sie sind gut.“, antwortete er, und das war ehrlich gemeint. Er beschloss, diese Frau im Auge zu behalten. Eine Taktikerin der so was locker von der Hand ging war selten, vor allem bei solchen, die wie Rüpel wirkten, die ihre Gewalttätige Seite in der Sterneflotte ausleben wollten.
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